Arbeitskreis Oberharzer Mundart und Brauchtum e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1)  Der Verein führt den Namen €žArbeitskreis Oberharzer Mundart und  Brauchtum. Er  soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz e.V.
(2)  Der Verein hat seinen Sitz in Clausthal-Zellerfeld. Der Verein wurde am 20.6.2014 errichtet
(3)  Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral
(4)  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
(5) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des  Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke  der Abgabenordnung

§ 2 Zweck des Vereins / Gemeinnützigkeit
(1)  Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege und der Heimatkunde.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Durchführung kultureller  Veranstaltungen in Mundart und mundartlichem Brauchtums in Form von  mundartlichen  Aufführungen, Lesungen. Zudem soll ein regionales und  überregionales Mundart- und Brauchtumnetzwerk erstellt werden, um die  Herkunft der Mundart, die Zusammensetzung, die linguistischen Wandlungen und Einflüsse auf die Oberharzer Mundart zu erforschen. Es werden  mundartlich-gesellschaftliche  Brauchtumsveranstaltungen durchgeführt. Zudem wird der Verein das mundartliche Oberharzer Liedgut pflegen.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche  Zwecke.
(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke  verwendet  werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Köperschaft  fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt  werden. 
(5) Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

Die Mitglieder des Vorstandes können für ihren Arbeits- und Zeitaufwand  pauschale Vergütungen erhalten. Der Umfang der Vergütungen darf nicht  unangemessen hoch sein. Der Maßstab der Angemessenheit ist die  gemeinnützige Zielsetzung des Vereins.

§ 3  Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person  werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend  der Vorstand.
(2) Hat eine Person die Mitgliedschaft im Verein €žArbeitskreis Oberharzer  Mundart und  Brauchtum“ erworben, ist ihm eine Mitgliedschaft in einem  anderen Verein untersagt, der sich ebenfalls ausschließlich mit der  Oberharzer Mundart beschäftigt.
(3) Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag mindestens durch ein Elternteil zu stellen.

§ 4  Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft im Verein €žArbeitskreis Oberharzer Mundart und Brauchtum  endet:
(a) mit dem Tod des Mitgliedes
(b) durch freiwilligen Austritt
(c) durch Streichung von der Mitgliederliste
(d) durch Ausschluss aus dem Verein
(e) bei juristischen Personen durch deren Auflösung

(2) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erkärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig.
(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der  Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im  Rückstand ist. Die Streichung ist dem  Mitglied schriftlich mitzuteilen.
(4) Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich  verstoßen hat durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige  schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der  Mitgliederversammlung zu verlesen. 

§ 5 Mitgliedsbeiträge
(1) Von den Mitgliedern werden Beitäge erhoben. Die Höhe des  Jahresbeitrages und  dessen Fälligkeit werden von der  Mitgliederversammlung bestimmt.
(2) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 6 Organe des Vereins
Orane des Vereins sind
(a)  der Vorstand
(b)  die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand
(1)  Der Vorstand i. S. d. § 26 BGB besteht aus:
(a)  dem/der 1. Vorsitzenden
(b) dem/der 2. Vorsitzenden

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
(3) Die Vereinigung mehrerer Vorstandsmitglieder in einer Person ist unzulässig.

§ 7a Erweiterter Vorstand
Der erweiterte Vorstand besteht aus:
(c) dem/der Schriftführer/-in
(d) dem/der Kassenwart/-in
und ggfls. Beisitzern.

§ 8 Amtsdauer des Vorstandes
(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei  Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch  bis zur Neuwahl eines neuen Vorstandes im Amt.
(2) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so  wählt der  Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der  Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. 

§ 9  Beschlussfassung des Vorstandes
(1) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im  Allgemeinen in  Vorstandssitzungen, die vom / von der  1. Vorsitzenden oder dem / der 2. Vorsitzenden schriftlich, telefonisch, per Fax oder eMail einberufen  werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen  einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.

(2) Die Vorstandssitzung leitet der/die 1. Vorsitzende, bei dessen/deren  Abwesenheit der/die 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstandes sind  zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu  unterschreiben.
(3) Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder telefonisch  gefasst  werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären

.Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der/die 1. oder der/die 2. Vorsitzende,  anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der  abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

§ 10  Die Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied, auch ein Ehrenmitglied,  eine (1) Stimme
(2) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zustndig:

(a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes
(b) Entlastung des Vorstandes.
(c) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages
d) Wahl und Abberufung des Vorstandes
(e) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
(f) Ernennung von Ehrenmitgliedern

§ 11  Einberufung der Mitgliederversammlung
(1) Mindestens einmal pro Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie kann aus  terminlichen Gründen in das erste Quartal des Folgejahres verlegt  werden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der  Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages.Das Einladungsschreiben gilt als dem  Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein  schriftlich bekannt gegebene Postadresse oder eMail-Adresse gerichtet  ist.
(2) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest

§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom/von der 1. Vorsitzenden, bei  Verhinderung vom/von der 2.Vorsitzenden oder einem anderen  Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend,  bestimmt die Versammlung einen Leiter
(2) Das Protokoll wird vom/von der Schriftführer/-in geführt. Ist diese/r  nicht anwesend, bestimmt der/die Versammlungsleiter/-in eine/n  Protokollführer/-in. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt  werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden  stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt
(3) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der/die  Versammlungsleiter/in kann Gäste  zulassen. Über die Zulassung von  Presse, Rundfunk und Fernsehen beschließt die Mitgliederversammlung.

(4) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig
(5) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gütigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben  daher außer Betracht.
(6) Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine  Mehrheit von drei Vierteln (3/4.) der abgegebenen gültigen  Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln (4/5.) erforderlich.

Für die Wahlen gilt:

(a) Ort und Zeit der Versammlung
(b) die Person des/der Versammlungsleiters/-in und des/der Protokollführers/-in
(c) die Zahl der erschienenen Mitglieder
(d) die Tagesordnung
(e) die einzelnen Abstimmungsergebnisse
(f) die Art der Abstimmung

Jedes Mitglied kann nachträglich bis spätestens eine Woche vor dem Tag  der  Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass  weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt  werden. Der/die Versammlungsleiter/-in hat zu Beginn der  Mitgliederversammlung die Tagesordnung  entsprechend zu ergänzen. Über  die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der  Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die  Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von  drei Viertel (3/4.) der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Satzungsänderungen sowie die Wahl oder Abberufung von Vorstandsmitgliedern  können nur  beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

§ 13 Außerordentliche Mitgliederversammlungen
(1) Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche  Mitgliederversammlung  einberufen. Diese muß einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem  Zehntel (1/10.) aller Mitglieder, schriftlich unter Angabe des Zweckes  und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
(2) Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10-13 entsprechend.

§ 14 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung
(1) Die  Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit  der im § 12  festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anders beschließt, sind der/die 1.  Vorsitzende und der/die 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte  Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den  Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine  Rechtsfähigkeit verliert.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke  fällt das  Vermögen des Vereins an die Arbeiterwohlfahrt AWO,  Kindertagesstätte  Buntenbock", die es ausschließlich und unmittelbar  für gemeinnützige Zwecke, insbesondere für die Erziehung und  Ausbildung von Kindern zu verwenden hat.

§ 15 Mundartliche Fassung dieser Satzung
In Übereinstimmung mit den Regelungen der Charta der UNESCO fr Regional-  und Minderheitensprachen sowie in Übereinstimmung mit dem entsprechenden Bundesgesetz wird diese Satzung in die Oberharzer  Mundart übersetzt (Clausthal-Zellerfelder Mundart). Die Übersetzung ist  Anlage dieser Satzung beim Vereinsregister.

Diese Satzung wurde am 20.6.2014 anlässlich der Gründungsversammlung zur  gültigen Fassung durch die Versammlungsteilnehmer bestimmt. 

Satzung in der von den Gründungsmitgliedern genehmigten Form

Ulrich Wehmann 
1. Vorsitzender

entspricht den Erfordernissen gem. § 60a Abs.1 Abgabenordnung sowie §§ 51, 59, 60 und 61 AO